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Schematherapie für Kinder Eine Einführung in die schema- und modusgeleitete kognitive Verhaltenstherapie bei Kindern |


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Herzlich willkommen auf der „Schematherapie-für-Kinder“- Website, die Sie über schema- und modusgeleitete kognitive Verhaltenstherapie bei Kindern informiert. Die hier dargestellten Sicht- und Vorgehensweisen sind den Grundideen der Schematherapie nach J.E. Young (z.B. Young et al, 2008) entliehen, wobei hier eine Modifikation und Anpassung auf die kindliche Altersgruppe erfolgte. Inspirierend waren ebenso die Ideen und Therapieansätze von Herrn Dipl.-Psych. Peter Graaf (Hamburg), der zusammen mit Herrn Prof. Dr. Heinrich Berbalk (Institut für Schematherapie in Eckernförde) ein Konzept unter dem Titel „Schema- und Modus-geleitete Verhaltenstherapie bei Kindern, Jugendlichen und Eltern" erarbeitete. Besonders bereichernd empfinde ich den regen Austausch mit Herrn Dr. Gerhard Zarbock (IVAH-Hamburg, ISST-zertifizierter Schematherapeut) und Herrn Peter Graaf, wodurch sich die „Schematherapie für Kinder und Jugendliche“ in einer ständigen Weiterentwicklung befindet. Darüber hinaus möchte ich den Mitgliedern meiner Kölner Arbeitsgruppe ‚Schema Therapy for Children and Youth Cologne‘ danken (namentlich Herrn Dipl.-Psych. Claus Lechmann, Herrn Dipl.-Psych. Andreas Hager und Frau Dipl.-Psych. Petra Baumann-Frankenberger als ISST- zertifizierte Schematherapeutin), die mir ebenfalls wichtige Anregungen und wertvolle Rückmeldungen gegeben haben. Meine curriculare Schematherapie-Fortbildung habe ich am Institut für Schematherapie Köln absolviert. Alle hier vorgeschlagenen pädagogischen und therapeutischen Interventionen stellen jedoch nur Anregungen dar und sollten - wenn irgendwie möglich - auf der Grundlage erfüllter kindlicher Grundbedürfnisse erfolgen. Eine wichtige Orientierung dabei ist das Grundbedürfnis-Konzept des Kinderarztes T. B. Brazelton und Kinderpsychiaters S. Greenspan, die im Buch „Die sieben Grundbedürfnisse von Kindern“ erläutert sind. Bei Anregungen oder kritischen Bemerkungen bitte ich um unkomplizierte Kontaktaufnahme. Thematischer Gegenstand: Die Schematherapie kann als Erweiterung der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) verstanden werden (vergl. Billiard-Therapie bei Schlarb & Stavemann, 2011). Im Unterschied zu den KVT-Methoden und Manualen, die sich für viele sog. Achse I - Störungen bewährt haben (z.B. ADHS/ADS, Depressionen, Angststörungen, Panikstörungen, Zwangserkrankungen, Suchterkrankungen, psychosomatische Störungen u.a.), zielen die Methoden der Schematherapie auf sog. Achse II-Symptome ab (z.B. Perfektionismusstreben, Selbstwertprobleme, starke Abhängigkeitsgefühle, soziale Unsicherheit, Vermeidungsverhalten, aufmerksamkeitsheischendes Verhalten, Dysphorie, übertriebenes Misstrauen, aggressives oder leicht reizbares Temperament mit Impulsivität, Narzissmus mit überzogener Selbstwerterhöhung bis hin zur Grandiosität). Alter der Kinder: Die Methoden der Schematherapie unterscheiden sich je nach Alter der zu behandelnden Kinder. Für 6-11 jährige Kinder besteht die Behandlung aus 3 Basis-Elementen: · Modusarbeit (Zielgruppe sind die Kinder selber) · Schemapädagogik (Zielgruppe sind psychosoziale Bezugspersonen) · Schema-Coaching (Zielgruppe sind die Eltern bzw. elterlichen Bezugspersonen)
Kinder ab 12 Jahren sind emotional und kognitiv differenzierter und vermögen deswegen auf einer abstrakteren Ebene (Metaebene) mit zu arbeiten. Das Schema-Coaching für Eltern ist jedoch in den meisten Fällen ein unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung. (Je jünger die Kinder, desto mehr Elternarbeit). Die Intensität der Maßnahmen aus der Schemapädagogik orientiert sich an den psychosozialen Umständen, in denen das Kind lebt und wie kontextübergreifend das Problemverhalten auftritt. (Vergleiche dazu Grundlegendes zur KVT bei Kindern im Buch von Scharb & Stavemann, 2011). Die Ziele der Schematherapie für Kinder sind wie folgt abgesteckt: · Fokussierung und Validierung der kindlichen emotionalen Grundbedürfnisse sowie Unterstützung darin, diese Bedürfnisse nachträglich, gegenwärtig und zukünftig befriedigt zu bekommen · Vermeidung, Schwächung, Reduzierung und/oder Heilung früher maladaptiver Schemata (EMS) und dysfunktionaler Modi durch Anwendung von gestalt-, hypno- und kognitiv-verhaltenstherapeutischer Methoden · Kenntnis und Anwendung von Techniken, wie aus einem dysfunktionalen (selbstzerstörerischen) Modus in einen funktionalen (gesunden) Modus gewechselt werden kann („Modi & Modusarbeit“) · Emotionale Sicherheit durch das begrenzte Nachbeelterungs-Konzept („limited reparenting“) · Psychoedukation und Unterstützung von familiären und psychosozialen Bezugspersonen (Eltern, Geschwister, Großeltern, elterliche Bezugspersonen, wie z.B. Stiefeltern, FreundInnen, LehrerInnen, SozialarbeiterInnen, ErzieherInnen, pädagogische oder therapeutische KollegInnen wie HeilpädagogInnen/ErgotherapeutInnen etc.) · Stärkung und Stabilisierung der Eltern, um eigene dysfunktionale, maladaptive emotionale und verhaltensbezogene Muster zu erkennen, zu entmachten und/oder abzubauen („Schema Coaching“).
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Visuelle Impressionen aus der Therapie finden Sie hier (mit engl. Kommentaren) |
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In Englisch Press here |
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dvt: Deutscher Fachverband für Verhaltenstherapie e.V. |
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Eintragung im Arztregister - Psychotherapie - |
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Psychotherapeutenkammer NRW |
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Mitgliedschaften |
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Gemeldet |
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Kontakt |
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Literatur: Schlarb, A.A. & Stavemann, H.H. (2011). Einführung in die KVT mit Kindern und Jugendlichen. Grundlagen und Methodik. 1. Auflage. Beltz. Young, J.E., Klosko, J. S., Weishaar, M. E. (2008). „Schematherapie. Ein praxisorientiertes Handbuch“ 2. Aufl.; Junfermann. |

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Fortbildung-Loose |
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In Anbindung und Fortbildung/Supervision |


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Schematherapie für Kinder symbolisiert als Segelboot |
